Mythen über Kastration / Sterilisation
Mythos Nr. 1
Kastrierte Tiere werden dick.
Eine kastrierte / sterilisierte Katze benötigt ca. 30% weniger Kalorien als eine potente Katze. Folglich sollt der Besitzer eines kastrierten Tieres diesen Umstand berücksichtigen und kalorienreiche Futtersorten aus der Ration der Katze ausschließen. Heutzutage gibt es eine Riesenauswahl an professionellen Futtersorten, daher kann jeder Tierbesitzer einen abwechslungsreichen und angepassten Futterplan für seine Katze erstellen. Die meisten Hersteller haben spezielle Sorten für Kastraten im Programm, was die Anpassung des Futterplans erleichtert.
Mythos Nr. 2
Kastration führt zur Nierenkrankheit.
Eine Kastration hat keinerlei Einflüsse auf die Harnröhre. Viele Röntgenbilduntersuchungen haben gezeigt, dass der Durchmesser der Harnröhre bei potenten und kastrierten Tieren ähnlich ist. Nierenkrankheit ist dagegen meistens durch folgende Faktoren bedingt: mangelnde Bewegung, genetische Vorbedingungen sowie falsche Ernährung (unter anderem Fütterung von Fisch sowie unzureichende Wasseraufnahme bei Trockenfütterung).
Mythos Nr. 3
Eine Verpaarung „der Gesundheit zuliebe“
Viele Katzenbesitzer glauben, dass ihre Tiere unbedingt mal „das Glück des Nachwuchses“ erleben sollten, um gesund und munter zu bleiben. Es besteht jedoch keinerlei Zusammenhang zwischen Gesundheit, Verpaarungen und Nachwuchs. Das ist ein Mythos!
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